Eine Reitbeteiligung ermöglicht regelmäßiges Reiten ohne eigenes Pferd. Wir erklären, was in einem guten Reitbeteiligungs-Vertrag steht und worauf Sie achten sollten.
Was ist eine Reitbeteiligung?
Bei einer Reitbeteiligung darf ein Reiter (der „Reitbeteiligte“) ein fremdes Pferd regelmäßig nutzen – meist gegen eine monatliche Zahlung oder durch Übernahme von Stallpflichten. Der Pferdebesitzer behält das Eigentum am Pferd.
Vorteile einer Reitbeteiligung
- Regelmäßiges Reiten ohne die volle finanzielle Last eines Pferdes
- Praxiserfahrung für Einsteiger und Wiedereinsteiger
- Pferdebesitzer profitiert durch Entlastung bei Pflege und Kosten
Was gehört in den Reitbeteiligungs-Vertrag?
In Österreich gibt es keine gesetzliche Vorlage – ein schriftlicher Vertrag ist aber dringend empfohlen:
- Nutzungsrechte: Wochentage und Uhrzeiten, an denen der Reitbeteiligte reiten darf
- Monatliche Zahlung: Betrag und Fälligkeit
- Aufgaben: Welche Pflegearbeiten übernimmt der Reitbeteiligte?
- Haftung: Wer haftet bei Schäden durch den Reitbeteiligten?
- Kündigung: Kündigungsfristen (empfohlen: 4–6 Wochen)
- Vorkaufsrecht: Hat der Reitbeteiligte ein Vorkaufsrecht beim Verkauf?
Typische Kosten einer Reitbeteiligung in Österreich (2026)
Je nach Stundenanzahl und Region: 100–350 EUR pro Monat für 2–4 Reitstunden pro Woche.
Wichtig: Schließen Sie eine Reithaftpflichtversicherung ab, bevor Sie eine Reitbeteiligung beginnen. Kosten: ca. 50–80 EUR/Jahr.
→ Vorkaufsrecht beim Pferd | → Einstellvertrag | ← Zurück zum Ratgeber